Deutschlandfunk sprach über Mauricio Rosencof

Dirk Fuhrig sprach am 12. August in der Deutschlandfunk-Sendung Büchermarkt mit Verleger Theo Bruns über Mauricio Rosencof und das Buch Die Briefe, die nicht ankamen.

Dieser Roman ist ein bewegendes, sehr berührendes literarisches Denkmal für die polnischen Opfer der Shoah. […] Was die Literatur Mauricio Rosencofs auszeichnet, ist die große Behutsamkeit, das fast Zarte seiner Sprache. Er schreibt über Themen, die in ihren Schrecken so gewaltig sind, dass sich jedes Pathos verbietet, dass eine Annäherung nur in leisen Tönen möglich ist. Und dies gelingt Rosencof in meisterhafter Weise.
Dirk Fuhrig, Deutschlandfunk, 12. August

Cover

Mauricio Rosencof, Zurbrüggen Willi (Übersetzung)
Die Briefe, die nicht ankamen

EUR 18,00
Assoziation A
ISBN: 9783862415168 📋

Mauricio Rosencof, Sohn polnisch-jüdischer Immigranten, der während der Militärdiktatur in Uruguay lange Jahre als politischer Gefangener inhaftiert war, wendet sich mit diesem Roman dem Schicksal seiner Familie zu. Der Roman ist eine bewegende Liebeserklärung an seine Eltern und Ausdruck seiner unverbrüchlichen Verbundenheit mit den Verwandten, die in Polen von den Nazis ermordet wurden und deren Spuren für immer getilgt werden sollten. Getragen von der Überzeugung, dass das Vergessen die vergangenen Verbrechen verewigt und nur die Erinnerung den Ermordeten eine Zuflucht bietet.