Berliner Zeitung schreibt über Jiří Weil
Auf der Frankfurter Buchmesse in diesem Jahr präsentiert sich Tschechien als Gastland. Dem Roman Moskau - Die Grenze und den beiden anderen bei Wagenbach vorliegenden Weil-Büchern Leben mit dem Stern und Mendelssohn auf dem Dach ist unbedingt zu wünschen, dass ihnen diese Aufmerksamkeit viele neue Leser bringt.
Cornelia Geissler, Berliner Zeitung, 2. Oktober

Jiří Weil, Bettina Kaibach, Reinhard Fischer (Übersetzung)
Moskau - Die Grenze
EUR 32,00
Wagenbach, K
ISBN: 9783803133946 📋
Ri ist aus Prag nach Moskau gekommen, wo ihr Mann Robert als Vertragsingenieur arbeitet, um den Sozialismus aufzubauen. Früher ist sie fast täglich ins Kaffeehaus gegangen, jetzt lebt sie in diesem merkwürdigen, schmutzigen Land, wo die Menschen keinen Kaffee trinken und keine Automobile besitzen, sondern sich rempelnd durch die Menge drücken, um einen Platz in der Straßenbahn erkämpfen. Zuhause, das steht fest für Ri, würde sie ein europäisches Leben haben. Wofür hatte sie schließlich die ganzen Dinge samt der roten Porzellantassen mitgebracht? Aber nach und nach begreift sie, dass ein Leben …

Jiří Weil, Eckhard Thiele (Übersetzung)
Mendelssohn auf dem Dach
EUR 22,00
Wagenbach, K
ISBN: 9783803133090 📋
Heydrich tobt. Gerade erst hat der »Reichsprotektor von Böhmen und Mähren« das ehrwürdige Konzerthaus Rudolfinum zum »Haus der deutschen Kunst« umwidmen lassen, da entdeckt er unter den Komponistenstatuen auf dem Dach einen Juden: Mendelssohn-Bartholdy. Der SS-Anwärter Julius Schlesinger erhält den Befehl, sich um dessen Beseitigung zu kümmern. Aber das ist schwieriger als gedacht. Denn erstens ist er nicht schwindelfrei und will nicht aufs Dach. Und zweitens finden die beiden mitgebrachten Tschechen, Bečvář und Stankovský, nicht heraus, wer der Fragliche ist – denn die Statuen tragen keine …

Jiří Weil, Gustav Just (Übersetzung)
Leben mit dem Stern
EUR 14,00
Wagenbach, K
ISBN: 9783803128256 📋
Vielleicht hätte er doch auf sie hören sollen, auf seine Ruzena, als sie zu ihm gesagt hatte: »Flieh Josi, du wirst ein furchtbares Leben haben.« Aber er hatte sich gefürchtet, über die Grenze zu gehen. Und jetzt saß er da, in seinem leeren Zimmer, im verlassenen Haus mit zertrümmertem Dach, in der Kälte, vor einem Topf mit Wasser, das nicht kochen will, den gelben Stern auf der Jacke. Wie schon in Mendelssohn auf dem Dach erzählt Jiří Weil von der besetzten Stadt Prag. In diesem ergreifenden Roman geht er dem Schicksal des ehemaligen Bankangestellten Josef Roubícek nach, der von seiner …
