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Freudenthaler gewinnt 3sat-Preis beim Bachmann-Wettbewerb zurück

Im Wettbewerb um den diesjährigen Ingeborg-Bachmann-Preis gewinnt Laura Freudenthaler mit ihrem Text Der heißeste Sommer den mit 7.500 Euro dotierten 3sat-Preis.

"(...) und tatsächlich ist Der heißeste Sommer einer der überzeugendsten Beiträge dieses Wettbewerbs 2020."
Gerrit, Bartels, Der Tagesspiegel, 20. Juni

"Dagegen war Der heißeste Sommer (...) ein souverän erzähltes Gegenstück (...) Es explodieren zwar 'hunderte Minen und Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg', aber Freudenthalers Text lässt sich nicht von dieser erzähltechnisch verführerischen Detonation sprengen. Es ist nicht nur Der heißeste Sommer, sondern auch der heißeste Kandidat auf den morgen am Vormittag verliehenen Bachmann-Hauptpreis."
Christoph Schröder / Jan Drees, DLF Büchermarkt, 20. Juni

"In dieser unheimlichen Erzählung aus der österreichischen Provinz erkannten die Juroren die Tradition Ingeborg Bachmanns und Marlen Haushofers, die von Freudenthaler in eine neue, katastrophische Gegenwart weitergeführt wurde. Freudenthaler hätte man angesichts der Diskussion der Jury wie auch in den verschiedenen Medien für eine Mitfavoritin um den Hauptpreis halten können, wie in jedem Jahr hat der Abstimmungsvorgang aufrgund seiner Regeln aber auch eine besondere Dynamik, die schon häufiger solche Erwartungen konterkariert hat."
Jan Wiele, FAZ, 21. Juni

"Vor dem Schicksal, durch die Abstimmungstaktiken der Juroren zu rutschen, wie es immer wieder Favoritinnen geschah, wurde Laura Freudenthaler dann doch bewahrt. Für ihren Text, in dem ein unterirdischer Schwelbrand eine versehrte Landschaft durchwühlt, bekam sie den 3-Sat-Preis."
Marie Schmidt, Süddeutsche Zeitung, 21. Juni

"In Laura Freudenthalers Beitrag beobachtete eine schweigsame Frau mit aufgeplatzter Lippe den heißesten Sommer seit Aufzeichnungsbeginn, der sich zur nahezu biblischen Weltauslöschung verwandelt, angekündigt von einer Mäuseplage."
David Hugendick, Die Zeit, 21. Juni

"Gäbe es einen Preis für den in der Jurydiskussion mit den höchsten Superlativen bedachten Text, wäre er haushoch an die Österreicherin Laura Freudenthaler gegangen – sie erhielt den mit 7.500 Euro dotierten 3sat-Preis. Wäre ihr Text Der heißeste Sommer eine 'Aktie', würde er darauf wetten, schwärmte Klaus Kastberger; hier komme ein Shootingstar, dessen Texte 'bleiben werden'. Der in Klagenfurt gelesene kreiert eine rätselhafte Szenerie – es gibt ein Ich mit verletzter Lippe in offenbar ländlicher Umgebung, in einem 'heißesten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen'. Ein Gefühl kreatürlicher Bedrohtheit herrscht darin, für die manche Menschen ein spezielles Sensorium haben (sie hören das Pfeifen des Feuers, nähern sich den Mäusen an ...). Atmosphärisch sei das, dicht, und verrate enormes sprachliches Talent, darin waren sich die Juroren einig."
Anne-Catherine Simon, Die Presse, 21. Juni

Die Laudatio von Brigitte Schwens-Harrant:
"Wenn die Lippe verletzt ist, wird Lachen unmöglich und das Sprechen schmerzt. Die Mauern des Hauses bieten der Fremden nachts zwar Schutz vor der Hitze, nicht aber vor Heimsuchungen. Die Ortsansässigen wirken abweisend, mit der Maus hingegen kann Beziehung aufgenommen werden. Doch die Mäuse sind selbst gefährdet, soll doch Gift gegen sie eingesetzt werden, weil sie die Felder unterhöhlen. Die zunehmende Hitze setzt Mensch und Natur alarmierend zu.
Es ist eine unheile Welt, die Laura Freudenthaler mit Der heißeste Sommer erzählt. Es ist unsere Welt. 'Und Gott sah, dass es gut war', heißt es in einer bekannten überlieferten Erzählung über den Anfang der Welt. Es ist gut, sagt das Ich, bevor das von ihm übergesetzte Feuer seinen Weg nimmt. Ein Feuer, angeheizt von den Vergehen an Natur und Mensch. Am Ende sehen wir ein wüstes Land.
Ist der verletzte Mensch, ist die gefährdete Erde noch zu retten und was wäre dazu nötig? Jedenfalls ein Mehr an Wahrnehmung und das fordert dieser Text radikal ein. Für seine Lektüre von Wort zu Wort, von Satz zu Satz; für die Sprache, für Mensch und Natur. Poetik erweist sich hier auch als eine Frage der Ethik.
Laura Freudenthalers Text ist eine Wucht. Er verstört und erschüttert. Ein bis ins kleinste Detail gelungenes Sprachkunstwerk. Zeitlos gültig und brandaktuell."

     
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  Freudenthaler,Laura:
Die Königin schweigt
Literaturverlag Droschl
ISBN 9783990590010

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  Freudenthaler,Laura:
Geistergeschichte
Literaturverlag Droschl
ISBN 9783990590256

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