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Zelter,Joachim
untertan
Format:192 x 123 x 21;
ISBN:  9783863510350
Verlag:Klöpfer & Meyer Verlag
Preis: 19,50 EUR   In den Warenkorb legen  
 Über den Autor:
Joachim Zelter, 1962 in Freiburg geboren, studierte und lehrte englische

Literatur in Tübingen und Yale. Autor zahlreicher Romane, Erzählungen und Theaterstücke. Sein Werk wurde vielfach

ausgezeichnet, u.a. mit dem Thaddäus-Troll-Preis, dem Großen Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg

sowie dem Jahresstipendium des Landes Baden-

Württemberg. Bei Klöpfer & Meyer sind erschienen: »Die Würde des Lügens«, »Betrachtungen eines Krankenhausgängers«,

»Schule der Arbeitslosen«, »Die Welt in Weiß« sowie »Der Ministerpräsident«, mit dem

Joachim Zelter 2010 auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis stand.

www.joachimzelter.de
 
Ganz schlicht, ganz einfach: ein fulminanter, ein packender Entwicklungsroman.
 Über den Titel:
Hier ist er: Heinrich Manns Roman "Der Untertan", ganz anders, neu erzählt

für unsere Zeit. Mit großem menschlichem Gespür erzählt Joachim Zelter, was

längst überfällig war: die Entwicklungsgeschichte des modernen Untertanen in

der Welt von heute, erzählt von der frühen Schulzeit bis zum Erwachsenenalter,

von den Siebzigerjahren bis in die Jetztzeit. Ein Psychogramm, ein

gesellschaftliches Sittengemälde, ein Spiegelbild individueller wie kollektiver

Anpassung und menschlicher Entfremdung. Unnachahmlich beschreibt

Joachim Zelter das Zusammenspiel von Selbstverleugnung, Nicht-Sein und

Aufgehen im Anderen, im Mächtigen und im geschichtlich Werdenden.

Am Ende erzählt der Roman unser aller Geschichte: Wie wir zu dem geworden,

was wir heute sind.
 Rezension:
»Nur wenige dürfen sich glücklich schätzen von den Worten geliebt zu werden, Joachim Zelter gehört zu ihnen.«
 Leseprobe:
»Friederich Ostertag war ein verträumtes Kind,

das kaum wusste, wie ihm geschah oder was

man von ihm eigentlich wollte. Oft fühlte er sich blutleer, so als wäre er soeben krank geworden oder verstorben und würde nur noch zum Schein weiterleben, ein Scheinlebender in den überwarmen Zimmern des Elternhauses.«